YupaModz Info

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) von YUPAMODZ
(Stand: November 2025)


§ 1 Geltungsbereich und Vertragsgrundlage


Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Durchführung von Reparatur-, Wartungs- und Modifikationsleistungen (im Folgenden "Leistungen") sowie den Verkauf von Waren (z.B. Ersatzteile, Zubehör) zwischen der Firma [Pascal Gebhardt/Firmenname, YUPAMODZ – Inhaber Pascal Gebhardt] (im Folgenden "Auftragnehmer") und dem Kunden (im Folgenden "Auftraggeber").
Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Abweichende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.


§ 2 Vertragsschluss


Die Darstellung der Leistungen auf der Webseite des Auftragnehmers stellt kein verbindliches Angebot dar.
Ein verbindlicher Auftrag kommt zustande, indem der Auftraggeber ein individuelles Reparatur- oder Modding-Formular ausfüllt und absendet oder eine schriftliche Beauftragung vornimmt.
Der Vertrag gilt als angenommen, sobald der Auftragnehmer dem Auftraggeber die schriftliche Auftragsbestätigung (per E-Mail oder Post) zugesendet hat. Die Auftragsbestätigung enthält in der Regel einen Kostenvoranschlag und die Beschreibung des Leistungsumfangs.


§ 3 Leistungsumfang und Kostenvoranschlag


Der Umfang der Leistung richtet sich nach der schriftlichen Auftragsbestätigung und der vom Auftraggeber mitgeteilten Fehlerbeschreibung bzw. den gewünschten Modifikationen.
Der Auftragnehmer wird im Rahmen der Reparatur oder Modifikation nur die zur Behebung des gemeldeten Mangels bzw. zur Durchführung der gewünschten Modifikation notwendigen Arbeiten ausführen.
Der Kostenvoranschlag ist unverbindlich, sofern er nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet wurde. Ergibt sich bei der Durchführung der Arbeiten, dass die veranschlagten Kosten um mehr als 15 % überschritten werden, wird der Auftragnehmer den Auftraggeber unverzüglich informieren und die Arbeiten bis zur schriftlichen Genehmigung des Auftraggebers unterbrechen.


§ 4 Mitwirkungspflicht des Auftraggebers (Gefahrübergang)


Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass der an den Auftragnehmer gesendete Gegenstand (z.B. Controller) ausreichend und sicher verpackt ist.
Der Hin- und Rücktransport des Auftragsgegenstandes zum und vom Auftragnehmer erfolgt auf Gefahr und Kosten des Auftraggebers. Der Auftraggeber trägt das Risiko des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung während des Transports. Dem Auftraggeber wird der Abschluss einer entsprechenden Transportversicherung empfohlen.
Der Auftraggeber hat vor dem Versand sicherzustellen, dass keine Daten oder Einstellungen auf dem Gerät gespeichert sind, deren Verlust für ihn von Bedeutung ist. Für den Verlust von Daten während der Reparatur oder Modifikation übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung.


§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen


Die Preise verstehen sich in Euro und beinhalten die gesetzliche Mehrwertsteuer, sofern der Auftragnehmer nicht von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch macht (Hinweis gemäß § 19 UStG ist dann zwingend).
Die Vergütung wird nach Abschluss und Abnahme der Leistung fällig und ist sofort ohne Abzug zahlbar. Die Zahlung erfolgt nach Wahl des Auftragnehmers per Vorkasse, PayPal oder anderen im Bestellprozess angegebenen Zahlungsarten.
Kommt der Auftraggeber in Zahlungsverzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu berechnen.


§ 6 Eigentumsvorbehalt und Zurückbehaltungsrecht


Der Auftragnehmer behält sich das Eigentum an allen im Zuge der Reparatur oder Modifikation eingebauten Ersatz- oder Modding-Teilen bis zur vollständigen Bezahlung der Rechnung vor.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Auftragsgegenstand bis zur vollständigen Begleichung aller fälligen Forderungen aus der Geschäftsbeziehung zurückzuhalten (Zurückbehaltungsrecht).


§ 7 Widerrufsrecht (für Verbraucher)


Ausschluss des Widerrufsrechts bei kundenspezifischen Anfertigungen: Das Widerrufsrecht für Verbraucher besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind (§ 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB).
Dies betrifft alle Modifikations- und Custom-Anfertigungen von YUPAMODZ (z.B. Einbau von Hall-Sticks, Smart-Triggern, individuelles Lackieren), da diese nach Kundenspezifikation angefertigt werden.
Bestehen des Widerrufsrechts: Für den Kauf von Standard-Ersatzteilen oder Zubehör, die ohne individuelle Modifikation verkauft werden, besteht das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen.
[WICHTIG: Hier muss eine gesonderte, korrekte Widerrufsbelehrung für den Kauf von Standard-Waren eingefügt werden.]


§ 8 Gewährleistung (Sachmängelhaftung)


Der Auftragnehmer leistet Gewähr für die fachgerechte Ausführung der vereinbarten Leistung.
Die Gewährleistungsfrist beträgt für Verbraucher bei Reparatur- und Modifikationsleistungen zwei Jahre ab Abnahme (Rücksendung) des reparierten Gegenstandes.
Keine Gewährleistung (Ausschluss):
Mängel, die durch unsachgemäße Behandlung, fehlerhaften Einbau durch Dritte, Überbeanspruchung oder Nichtbeachtung von Anweisungen entstehen.
Mängel, die bereits am Auftragsgegenstand vorhanden waren und nicht Gegenstand der beauftragten Leistung waren.
Schäden am Auftragsgegenstand, die durch die Modifikation eines nicht originalen oder bereits modifizierten Controllers entstehen.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Auftragsgegenstand unverzüglich nach Erhalt auf offensichtliche Mängel zu überprüfen und diese innerhalb von [z.B. 7 Tagen] schriftlich anzuzeigen.


§ 9 Haftung


Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer schuldhaften Pflichtverletzung des Auftragnehmers beruhen.
Im Übrigen haftet der Auftragnehmer nur für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf.
Die Haftung für leicht fahrlässige Verletzungen wesentlicher Vertragspflichten ist auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.


§ 10 Schlussbestimmungen


Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist der Gerichtsstand [Lortzingstr. 15, 71394 Kernen im Remstal].
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die einschlägige gesetzliche Regelung